WABI-K.150 - Biedenbach - 2
Hier sieht man den Rest der Anlage. Diesen Durchgang muss für alle schwere Geräte verwendet werden, die breite Seite rechts ist unterkellert und kann keine Last tragen. Das größte Teil der Anlage wurde übrigens von Biedenbach installiert, bis jetzt wurde dafür der WEMB108 verwendet. Das ist einen Effer 108N auf 2-Achs MAFI Fahrgestell in ähnliche Bauweise, nur mit ein wesentlich leichteren Kran wie der Erkin. Von diese Kräne hat Biedenbach 2 Stück.
Nun wird der Kran durch diesen Gang nach hinten gefahren. Die viele Teile die hier liegen waren recht schwer und konnten nicht sofort entfernt werden.
Der Kran ist schmall, daher gab es bei diesen Fahrt auch keine Probleme. Nur am Ende sorgt eine Treppe in die Grube noch für eine Engstelle.
Nun heißt es planen und manövrieren. Die wichtigste Stütze wird schon mal soweit wie möglich ausgefahren, mit der Greiner wird nun manövriert damit der Kran stabil steht auf dem verfügbaren Platz.
Die andere Stützen vom Kran sind auch runter, nun wird mit der Greiner Sefiro die Last geholt.
Der Kran ohne sein Platform, ein komischer Anblick. In dieser Zustand wiegt er also um die 70 Tonnen und wäre damit schwer genug um schwere Hübe durchzuführen. Nun kann man auch den Sinn von ein getrennter Antrieb für den Kran und dem Platform erkennen.
Und für interessierte und Modellbauer, so sieht's von Unten aus.
Das Platform ist bei die Maschine angekommen...
...und wird nun langsam unter die Träger gefahren.
Mit die Hydraulikfederung wird die Ladung problemlos aufgenommen, anschliessend wir die Fahrt zur Kran aufgenommen.
Das Maschinenteil ist wesentlich breiter...
...was dann bei jeden Betonträger für Millimeterarbeit sorgte. Nach ungefähr eine Halbe Stunde war die Strecke Schadensfrei gemeistert.
Bei der Kran angekommen wurden die Träger wieder auf dem Boden platziert. Der Sefiro steht wieder unter der Kran, ist aber nicht mit ihm verbunden. Hier hängt das Teil schon wieder am Haken, auffällig ist die leichtigkeit womit diesen Kran dermaßen schwere Lasten hebt. Immerhin hängt es hier bei eine Ausladung von 9,5 Meter, was ungefähr 85% Auslastung des Krans bedeutet.
Hier dann einige Bilder von die Enge lage worin gehoben werden musste.
Parralel zur Kran steht einen Betonteil unmittelbar neben die hintere Stütze. Hier wurde so nah wie möglich dran geparkt um auf die gegenüber liegende Seite Platz für den Ballast zu haben.
Zwischen diese Öffnung in die Betonteile konnte eine Stütze platziert werden. Diese und die Stütze rechts sind bei diesen Hub die tragende Stützen, allerdings können sie nicht komplett ausgeschoben werden. Dafür hilft aber der Ballast bei diesen Hub. Die Schwenkstützen schieben 3-fach aus, damit sind sie in eingeschobene Zustand schön kurz und können also meistens irgendwo ausschwenken.
Beeindruckend ist auch wie wenig der Kran biegt unter diesen Last! Hier wird der Kran schon zum Ziel gedreht.
Einen Blick von hinten zeigt das zwischen die Wand und den Ballast noch etwas Spielraum ist, aber nicht mehr viel. Die hintere Stützen müssen zwar stehen, haben bei diesen Hub aber nicht nicht viel Wirkung, dienen aber immerhin auch als Ballast.
Die Maschine wurde nun sehr langsam abgelassen. Er wurde dabei von die Installateure ganz genau geführt und sein Position anschliessend vermessen.
Hier noch einen Gesamtüberblick von diesen tollen Einsatz! Es ist erstaunlich was diesen Spezialkran auf so einen Engen Raum leisten kann.
 
Ich hatte auch die Gelegenheit einige Filmfragmente zu machen, die sind hier in einen Film zusammengefügt
 
 
Später wurde noch das 2. Teil montiert, leider konnte ich dies aber nicht mehr dokumentieren. Da dieses Teil mit 37 Tonnen Gewicht aus diese Position nicht mehr oben auf dieses Teil gehoben werden konnte, musste die Taktik hier geändert werden. Erstens wurde das Teil natürlich auf gleicher weisse Verladen. Der Kran wurde allerdings zum Einheben des Teils direkt neben die Walze aufgestellt. Vor der Hub wurden der Kran und den Sefiro wieder miteinander verbolzt, der Greiner dient damit als Ballast. Nun wurde, so wie hier oben zu sehen, das Teil auf 9,5 Meter Ausladung gehoben. Anschließend dann sehr nah am Kran heran gehoben, also um die 4 Meter Ausladung. Nun konnte die Ballast auf der Unterwagen abgelegt werden, wonach der Kran seitlich drehte und die Last einheben konnte. Beeindruckend dabei ist die geringe Stützbasis, nur 4,75 Meter Abstand von der Wand bis zur vordere Stützen gab es. 1,10 Meter Raum mussten von Mitte Drehkranz bis zur Wand frei bleiben damit der Hauptarm schwenken konnte, in 87° Stellung ragt dieser hinter der Kranfuß. Hier hat also das hohe Eigengewicht von 82,5 Tonnen mitgeholfen um die Last von 37 Tonnen auf eine Ausladung 5,6 Meter heben zu können.
 
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