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Bauma 2019 - Palfinger

Palfinger hatte insgemant die meiste Krane auf die Messe stehen, verteilt über einige Stands, hier die bei MAN. Dieser MAN war noch mit weitere Optionen ausgestattet, worunter ein 13 Tonnen Frontplatte und 10 Tonnen Vorderachsen.

Der MAN ist einen TGS 35.500 8x4. Hinter das Fahrerhaus steht einen PK135002-TEC7 Kran, ein noch recht neues Modell das gleich unter der 165002 liegt. Wo es mit der 165'er oft schwierig ist um innerhalb von die übliche 32 Tonnen auch noch Ladeleistung zu haben, bietet der 135'er mehr Reserven für Ladung bzw. für Aufbau als Sattelzugmaschine.

Wie man auf der Pritsche schon sieht, er wurde im Werk montiert, was bedeutet das Palfinger in Mounting Competence Center in Lengau den Aufbau vom Kran und Pritsche durchgeführt hat. Die Front von der Pritsche bietet Platz für hängendes Hubmaterial, seitlich kommt man über 2 Türen dort hin.

Hier wurde die G-Version vom Kran montiert, also die 8x ausschiebende Variante. Damit erreicht der Kran 19,4 meter mit 4,5 tonnen Kapazität. Mit der PJ190E Jib wird dann 32 meter weit noch 1,28 tonnen gehoben. An diesem Jib kann maximal 10 Tonnen gehoben werden. Mit der Basiskran auf maximale Höhe von ca. 24 meter kann der Jib noch 4,7 Tonnen heben.

Die neue Krane von Palfinger sind alle ausgestattet mit viele Software Funktionen die das Bedienen vom Kran vereinfachen und der Fahrer hilft bei die tägliche Arbeit. Es gibt variable Hubtabellen, abhängig von die Stützenpositionen (HSPC), kontinuierlichen Anpassung von der Kapazität vom Jib je nach Basiskran-Position (DPS-C) oder das automatische zusammenfalten (P-Fold). Sehr sinnvoll hört sich auch die Funktion an, wobei die Seilwinde automatisch bedient wird um Bewegungen vom Kran auszugleichen (SRC), damit bleibt die Last immer auf die gleiche Höhe wenn der Kran selber verstellt wird. Die Last bewegt sich also nur horizontal, vertikale Bewegungen werden kompensiert durch die Software über die Winde.

Auf der Stand von Palfinger stand ein weiterer MAN TGS, nun als 10x4*6 Fahrgestell. Darauf war das Topmodel montiert, der PK200002L-SH.

Dies ist die G-Version, der hebt auf 25,4 meter noch fast 4 Tonnen. Der PJ300F Jib gibt eine Gesamtreichweite von 45,1 meter mit 500 kg.

Dieser Kran faltet in Längsrichtung zusammen. Gute Stabilität gibt es über 4 große Seitenstützen und eine schwere Stütze am Heck. Auch vorne am MAN wurde noch eine Stütze montiert.

Als Option für die schwerer Kranmodelle bietet Palfinger dieser MFA Jib an, der Multi Funktional Adapter. Der MFA passt an verschiedene Krane mittels einen Adapter der im letzte Schiebeteil montiert wird. Die 3 Ausschübe, die 5,5 meter Reichweite geben, können maximal 650, 500 und 350 kg heben.

Der Winkel vom Adapter muss vor das Heben manuell eingestellt werden, ebenso die gewünschte Reichweite. Währen das Heben geht das nicht mehr. Der Adapter kann sowohl nach unten knicken über die Stift-Loch Lösung an der Oberseite (wenn man auf Höhe hebt), oder auch mit einen negativen Winkel betrieben werden so wie er hier dargestellt ist. Das rote Teil ist der Adapter der im Kran verwendet wird um den MFA zu montiert, das Auslegerteil wurde hier für die Messe aufgeschnitten.

Der MFA passt genau über die Breite vom Fahrzeug, weshalb er also mit 2 Stützen über den Öltank gelagert werden kann. Mit 155 kg Eigengewicht muss man den aber dann schon vorher mit dem eigenen Kran runter heben. Auf diesen PK200002 Kran gibt der MFA eine Knickhöhe von 48,5 meter.

Der 2. PK135002-TEC7 Kran auf der Messe gab es hier zu sehen. Er war auf einen Scania G-Klasse 8x2 montiert. Auch hier wurde eine Frontstütze montiert, sowie auch eine Rahmenverstärkung durchgeführt für mehr Kapazität. Dieser Scania wurde an Roar Wilhelmsen aus Norwegen verkauft.

Der Kran ist der gleiche wie oben auf dem MAN, also die G-Version mit dem PJ190E Jib.

Der Kran wurde so nah wie möglich an das Fahrerhaus installaliert um die Einbaulänge zu minimieren. Noch kompakter geht es mit der Kranversion wo der Drehkranz über die Stützen steht, nur muss der Kran dann verbolzt werden am Hilfsrahmen. Auch hier wurde der MFA oberhalb von der Öltank abgelegt.

Der Aufbau wurde auch hier in Lengau durchgeführt. Am Heck wurde eine schwere Stützbalken montiert der ziemlich niedrig hängt. Der Scania hat zwar hier eine Pritsche, kann aber auch ohne ihm als Sattelzugmaschine verwendet werden.

Hier hängt der Dieseltank und hinter die Abdeckung hängt der Auspuff.

Die rot-weisse Farben auf dem Fahrerhaus sind nur foliert, das silber-graue ist die Originalfarbe.

Ein neues TEC7 Model ist dieser 58002. Das hier gezeigte G-model hebt auf 21,3 meter noch 1,68 tonnen.

Seit kurzem bietet Palfinger auch Raupenkranen an, die PCC Modelle. Letztes Jahr wurde der PCC 115.002 vorgestellt, das größte Modell was es gibt. Hier auf der Bauma war der PCC 57.002 zu sehen, das kleinste Modell. Da zwischen gibt es dann noch der PCC 71.002.

Bei der Entwicklung diese Geräte hat Palfinger wohl alle mögliche Einsätze überlegt und versucht ab zu decken mit das Konzept, was eben in diesem interessantem Kranrahmen resultierte. Es sind 2 neben einander liegende Balken die sowohl nach vorne wie nach hinten ausschieben können. Darauf sieht man noch 2 Aufnahmen für den Ballast, damit der Kran sich eben selber ballastieren kann.

An beide Seiten sind schwere Stützen montiert worden die mit doppelt ausschiebende Stützbeine versehen sind. Mit diese Beine ist es möglich das Gerät bis zur eine Steigung von 8° noch waagrecht abzustützen. Ebenso kann man über diese schwere Stützen seitlich den Kran hin und her schieben. Über die Träger vom Kranrahmen kann man auch nach vorne und hinten verschieben. Damit kann man den Kran zu stellen schieben wo man sonst nur schwer hin kommt.

Der Kran ist eine modifizierte Version, der Kranfuß ist wesentlich tiefer um so Höhe zu sparen und kompakt zu bleiben für Arbeiten an enge Stellen. Die E-Version samt 6x ausschiebender Jib erreicht 29,5 meter mit 470 kg. Hinten am Kranfuß hängt noch Ballast, leider gibt Palfinger aber nicht wieviel dies ist. Das Eigengewicht wird mit 20 Tonnen angegeben, was aber vermutlich ohne diese Ballast ist.

Der Kran mit Kranrahmen kann vom Raupenfahrgestell getrennt werden. Das Fahrgestellt hat einen 74 kW Caterpillar Motor, die beide größerer Modelle werden von einen 110 kW Motor angetrieben. Wenn beide getrennt sind voneinander, dann muss man den Kran mittels längere Schlauche wieder am Fahrgestell anschließen weil hier die hydraulische Leistung her kommt. Dafür gibt es die 2 große Schnellkupplungen vorne.

Ohne Fahrgestell kann der Kran also auch verwendet werden, z.B. wenn er durch eine Engen Tor muss. Mit die Verschiebefunktion kann er sich dann langsam aber sicher versetzen über die Stützen. Rechts im Bild sieht man den langen Schlauch der zum Fahrgestell geht. Die Abmessungen vom Kran sind, 1,9 breit, 5,9 meter lang und 2,8 meter hoch ohne Jib und 3,25 meter mit Jib. Wie hoch der Kran ohne Fahrgestell noch ist wird leider nicht erwähnt, aber ich vermute das es mindestens 0,5 meter weniger sind.

Bei BKL konnte man um diesen MAN TGS 8x4H*6 nicht herum, er wurde ziemlich hoch platziert.

Auch diesen TGS steht einen Palfinger PK92002 SH in F Ausführung mit einen PJ170E Jib.

Der Kran hebt hier eine schwere Traverse. Auch vorne am Rahmen wurde eine Stütze montiert von der Aufbauer, KFB Jessen.

Der letzte Palfinger den ich fotografierte war dieser PK33002-EH auf ein schöner Scania R500 von Bredenoord.

 

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